HARMS+WENDE - QS Technologie GmbH
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PUNKTSCHWEIßEN

Ihre Aufgabe

Mit einem Minimum an Personal- und Materialaufwand die Qualitätsvorgaben erreichen.

Unser Weg
Wir ersetzen in der laufenden Produktion die Standardprüfmethoden Ultraschall und zerstörende Meißelprüfung durch unsere INLINE-QS-Systeme! So sparen Sie erhebliche Kosten für Personal und Prüfschrott.

QST Workshop Punktschweißen - Euroblech 2010

Systemanschluß PQS

Die universellen QUADRIGO MM Messmodule schaffen maximale Flexibilität und Unabhängigkeit.
Konzipiert als Einbaumodul ist der QUADRIGO MM leicht in vorhandene Schalt- oder Steuerschränke integrierbar.

Schritt 1 als PDF >>>

Inline-Prozessanalyse und Optimierung

Die Voraussetzung für konstante Qualität ist die Prozessbeherrschung.
PQS unterstützt den Anwender aktiv bei der

  • Beurteilung der aktuellen Prozesssituation,
  • Ermittlung der richtigen Schweißparameter, schnellen und effizienten Prozessoptimierung.

Schritt 2 als PDF >>>

Qualitätsbewertung

Vorbereitung der PQS-Inline-Qualitätsüberwachung durch gezielte Prüfteilentnahme und Standardprüfung (zerstörend). Messwerte werden direkt hinterlegt und jedem Bauteil und jeder Fügestelle zugeordnet. Alle von PQS aufgezeichneten Prozessdaten sind verfügbar.

Schritt 3 als PDF >>>

Inline-Überwachung

Die Standardstichprobenprüfung wird durch eine automatisierte, verifizierbare Lösung ersetzt. Zuverlässige Überwachung mit maximaler Fehlererkennung.

Schritt 4 als PDF >>>

Inline-Dokumentation

PQS zeichnet alle analogen Prozessdaten auch als Signalkurven auf  (Bsp.: Strom, Spannung, Kraft und Weg). Sämtliche Produktionsdaten, Überwachungs- und Prüfergebnisse sind dokumentiert. Die Voraussetzung für einen auditierbaren Qualitätsnachweis ist geschaffen.

Schritt 5 als PDF >>>

Erfolgsrechnung

PQS liefert neben detaillierten Informationen, lückenloser Überwachung und Dokumentation eine drastische Senkung der Material- und Personalkosten.

Schritt 6 als PDF >>>

Fehlerbeispiele

Fehlerbeispiele Punktschweißen
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Wissenswertes rund ums Widerstandsschweißen

Widerstandsschweißen (engl.: resistance welding) ist ein Schweißverfahren für elektrisch leitfähige Werkstoffe auf Basis der Jouleschen Stromwärme eines durch die Verbindungsstelle fließenden elektrischen Stromes

Q\ =\ I^2Rt

mit
Q - Wärme in J
I - Stromstärke in A
R - Elektrischer Widerstand der Verbindungsstelle in Ω
t - Schweißzeit in s.

Dadurch werden die Verbindungspartner bis zum Aufschmelzen erhitzt. Nach dem Stromfluss entsteht nach der Wiedererstarrung der Schmelze eine Schweißverbindung. Durch Zusammendrücken während und nach dem Stromfluss wird beim Widerstandspressschweißen die Bildung einer innigen Verbindung unterstützt.

Das Widerstandsschweißen umfasst folgende Schweißmethoden:
  • Widerstandspressschweißen: im Allgemeinen ohne Zufuhr eines Zusatzwerkstoffes, jedoch mit einer Anpresskraft auf die Schweißpartner:
    • Widerstandspunktschweißen (engl.: resistance spot welding, spot welding)
    • Widerstandsbuckelschweißen (engl.: resistance projection welding)
    • Widerstandsrollennahtschweißen (engl.: resistance seam welding)
    • Widerstandsstumpfschweißen (engl.: resistance butt welding)
    • Kondensator-Impulsschweißen (engl.: capacitor impulse welding oder discharge welding)
    • Widerstandsbolzenschweißen (engl.: resistance stud welding)
  • Widerstandsschmelzschweißen: ohne Presskraft, Zusatzwerkstoff möglich:
    • Kammerschweißen (engl.: enclosed resistance welding)
    • Elektro-Schlacke-Schweißen (engl.: electroslag welding)
Wissenswertes rund ums Punktschweißen
Punktschweißen ist ein Widerstandsschweißverfahren zum Verschweißen von Blechen. Die Bleche (meist zwei, es sind aber auch Dreiblechschweißungen möglich) werden dabei durch zwei gegenüberliegende Elektroden an einem Punkt zusammengepresst. Durch die Elektroden wird ein Schweißstrom in das Blech eingeleitet. Das Aufschmelzen des Grundwerkstoffes erfolgt an der Stelle des größten elektrischen Widerstandes, d. h. in der Regel am Übergang zwischen den Blechen. Dieser Übergangswiderstand ist etwa 30mal höher als der Widerstand des Materials selbst. Die Elektroden sitzen meistens am Ende einer Punktschweißzange oder an Zylindern. Um ein Überhitzen der Elektroden zu vermeiden, wird häufig auf der Innenseite Kühlwasser hindurchgeleitet. Die Elektroden bestehen in fast allen Fällen aus Kupfer und Legierungen daraus, zum einen wegen der sehr guten Leitfähigkeit für Strom und Wärme, zum anderen aber auch, da der Übergangswiderstand der Elektroden zum Werkstückmaterial nur etwa fünfmal höher ist als der Widerstand im Werkstück selbst. Beim Punktschweißen neben bereits geschweißten Punkten kann es vorkommen, dass über diese Strom abfließt (sog. Nebenschluss) und damit weniger Wärme an der zu verschweißenden Stelle eingebracht wird.

 

Punktschweißen ist ein wichtiges Verfahren zur Verbindung der Karosserieteile im Automobilbau sowie bei der Fertigung elektrotechnischer Artikel und zum Beispiel Elektronenröhren.

In letzter Zeit wird alternativ zum Punktschweißen auch das Durchsetzfügen (ein formschlüssiges Umform-Fügeverfahren) angewandt.

 

Eine Sonderform des Punktschweißens ist das Bolzenschweißen. Es kann auch Merkmale des Lichtbogenschweißens aufweisen. Hierbei werden Bolzen (meist Gewindebolzen) auf Blech oder auch massive Körper geschweißt. Das Verfahren ist auch ohne rückseitige Kontaktierung ausführbar, zum Beispiel zur Befestigung der Heizkostenverteiler an Heizkörpern oder von Erdbolzen an Behältern.